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Im Jahr 1753 wurde Philipp Schmidt in Obermoschel geboren. Er war in unserer Familie der Erste der den Beruf des Küfers erlernte.
Natürlich war es so, dass ein Küfer immer auch Winzer war er seinen eigenen Wein in eigenen Fässern ausbaute.
Die zweite Generation, Georg-Philipp Schmidt, geb. 1786, führte bereits die Berufs-bezeichnung Winzer und Küfer.
Sein Nachfolger Johannes Schmidt , geb.1821, erweiterte dieses Tätigkeitsfeld noch um den Beruf des Wirtes, sodass er eigenen
Wein aus eigenen Fässern im eigenen Gasthaus an die Kundschaft verkaufen konnte.
Sein Sohn Johannes Schmidt VI, geb. 1850, und damit die 4. Generation in der Geschichte der Winzer- und Küferfamilie Schmidt,
verstarb bereits mit 49 Jahren, als sein Sohn Wilhelm gerade einmal 3 Jahre alt war.
Wilhelm Schmidt erlernte als 14-jähriger den Beruf des Küfers von seinem ältesten Bruder Otto. Nachdem er 1925 die Meisterprüfung
abgelegt hatte, machte er sich als Küfer selbstständig und erwarb 1927 die ersten Gartenflächen an unserer jetzigen Betriebsstätte.
Wilhelm Schmidt war es auch, der die Tradition seines Vaters, aus heimischen Früchten Obstbrände zu destillieren, fortsetzte.
Dies bedeutete schon sehr früh eine sinnvolle Erweiterung des Sortiments.
Sein Sohn Herbert Schmidt erlernte in 6. Generation ebenfalls den Beruf des Küfers. Er begann nach erfolgreicher Meisterprüfung
damit den Küferbetrieb mit angeschlossenem Weingut und Brennerei umzuwandeln in ein anspruchsvolles Weingut. Um sich auf das
Wesentliche zu konzentrieren wurde in den 60iger Jahren die Küferei und die für etwa 1 Jahrzehnt betriebene Fruchtsaftherstellung eingestellt.
Seit dieser Zeit wurde der Kundenstamm kontinuierlich erweitert, sodass die Weine des Weingutes heute bundesweit an eine große Zahl von Privat- und Gastronomiekunden geliefert werden.